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Die Lebensmittel-Tabelle im Internet: Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate (KH), Broteinheiten (BE)* und Brennwerte

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Lebensmittel-Allergie und Lebensmittel-Intoleranz

In den 1990er Jahren wurde der durch Lebensmittel-Allergien betroffene Bevölkerungsanteil von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung auf bis zu 10 Prozent geschätzt. Die Zahl der von der Summe der Nahrungsmittelintoleranzen (Lebensmittel-Unverträglichkeiten) Betroffenen lag bei bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Andere Quellen veröffentlichten Zahlen, die teilweise ein Mehrfaches darstellten.
Nahrungsmittel-Intoleranzen werden vorzugsweise nicht durch immunologische Reaktion (= [Lebensmittel-] Allergien) erzeugt, sondern durch "arzneiliche Qualitäten" bestimmter in Lebensmitteln enthaltenen Stoffen (z. B. durch Amine, Koffein oder Glutamat), Pseudoallergien (Auslöser z. B. Salicylsäure, Konservierungsstoffe, Säuerungsmittel, Farbstoffe, Emulgatoren, Schwefelverbindungen) und durch Enzymdefekte bzw. Enzymmangel. - Nachfolgend der Versuch einer Ultrakurz-Zusammenfassung.

Lebensmittel-Allergie

Symptome: Haut und Schleimhäute sind zumeist betroffen: Ekzeme, Asthma, Schnupfen, Kribbeln und Anschwellungen im Mund- und Rachenraum einschließlich der Zunge, Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Es gibt auch durch Lebensmittelallergien hervorgerufene Gelenkerkrankungen und viele andere Störungen, die sich auf den ersten Blick als Symptome völlig anderer Erkrankungen darstellen.
Hinweise: Neben der "Sofortallergie", deren Symptome sich meist binnen weniger Minuten nach dem Allergen-Kontakt zeigen, z. B. auch durch einen beschleunigten Herzschlag, gibt es noch die Nahrungsmittelallergie, bei der Symptome erst bis zu 72 Stunden nach Exposition auftreten. Die Ursachenfindung ist hier schwieriger und seit Jahrzehnten (Ende der 1970er Jahre) eine Domäne der Bioresonanztherapie (meist: Heilpraktiker und Ärzte für Naturheilverfahren).
Zu den Haupt-Allergieauslösern gehören Sellerie, Getreide (besonders Weizen) und Kuhmilch.

Erbliche Fruktose-Intoleranz (Fruktose = Fruchtzucker)

Symptome: Dickdarmblähungen, meist mit starken kolikartigen Schmerzen und Durchfall.
Hinweise: Erbliche Fruktose-Intoleranz (Fruchtzucker-Unverträglichkeit) steht für einen Enzymdefekt, ererbt und von Geburt an; sehr selten, darf nicht mit der intestinalen Fruktose-Intoleranz verwechselt werden. Praktisch nur linderbar (z. B. durch fruchtzuckerarme Kost), überwiegend nicht heilbar.

Erbliche Galaktose-Intoleranz

Symptome: Neugeborene mit Milch (und damit mit Galaktose, einem Milchzuckerspaltungsprodukt) ernährte Säuglinge beginnen ab dem zweiten Lebenstag zu erbrechen und bekommen eine sehr starke Säuglingsgelbsucht. Gleichzeitig vermindern sie instinktiv die Milchaufnahme ("Trinkschwäche").
Hinweise: Wird durch Fersenbluttest bei Neugeborenen standardmäßig überprüft. Nur linderbar zeitlebens durch laktosefreie und galaktosearme Kost, überwiegend nicht heilbar.

Gluten-Intoleranz (Gluten = Klebereiweiß in vielen Getreiden)

Symptome: Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Übellaunigkeit, Entwicklungsstörungen bei Kindern
Hinweise: Es gibt viele verschiedene Stufen der durch Gluten-Unverträglichkeit hervorgerufenen Zöliakie. Eine Gluten-Unverträglichkeit kommt nicht selten zusammen mit Diabetes Typ 1 vor. Glutenfrei sind z. B. Amarant, Buchweizen, Hirse, Mais, Reis, Quinoa, Soja, Wildreis, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, viele Käse-Sorten, Sesam, Mohn, Leinsamen, Nüsse.
Gluten wird bei LowCarb und Diabetes oft als Mehlersatz oder zum "Strecken" von Mehl verwendet, da nur max. 2% Kohlenhydrate enthalten sind. "Seitan" ist praktisch reines Gluten. (Die Betonung liegt bei Gluten auf dem "e")

Histamin-Intoleranz

Symptome: Hautrötung, Nesselsucht, Ekzeme, Kopfschmerzen, Blutandrang, Migräne, Schwindel, Schnupfen, Luftnot, Asthma, andauernder Halsschmerz, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, erniedrigter Blutdruck, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Erschöpfungszustände, Reisekrankheit, unregelmäßiger Monatszyklus, Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung, Schleimhautreizungen der weiblichen Geschlechtsteile. Es müssen nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten.
Hinweise: Entstehung durch Mangel oder Fehlen des Histamin-Abbauenzyms Diaminoxidase (DAO), ursächlich beispielsweise durch eine chronische Darmentzündung, z. B. Sprue); durch Meiden bakteriell fermentierter Lebensmittel (z. B. Räucherfleisch, Salami, Schinken, Innereien, Räucherfisch, Fischkonserven, Meeresfrüchte, Hartkäse, Handkäse, Sauerkraut, milchsauer eingelegtes Gemüse, Rotwein, Bier, Hefe, Essig usw.), den Abbau von Histamin beschleunigender Lebensmittel (Zitrusfrüchte) und Abbau verlangsamender Lebensmittel (z. B. Ananas) können die Symptome stark gelindert werden - oder durch externe Zufuhr von Diaminoxidase, Chromoglycin, Vitamin B, homöopathisiertem Histaminum HCl o. ä. - Heilung ist z. B. durch Beseitigung der ursächlichen Störung (z. B. Colitis) möglich.

Intestinale Fruktose-Intoleranz (Fruktosemalabsorption, Fruktose = Fruchtzucker)

Symptome: PRIMÄR: Übelkeit, Darmfloradysbiosen, Bauchschmerzen, Blähungen, weicher Stuhl, Durchfall; SEKUNDÄR: chronische Magenübersäuerung, Säure-Reflux, Reizmagensyndrom, Reizdarmsyndrom, Muskelschmerzen, Arthritis, Müdigkeit, Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), Wetterfühligkeit, Depressionen, Schwindel, Atembeschwerden, häufiger bis ständiger Harndrang; TERTIÄR: Schwere Psychosen.
Hinweise: Durch einen Defekt der "Glukosetransporter"; bis 35% der Bevölkerung soll Probleme mit der Fruchtzuckerverstoffwechselung haben. Nur linderbar zeitlebens durch fruktosearme Kost (eingeschlossen einige Zuckerersatzstoffe), offiziell nicht heilbar. Prüfen, ob zusätzlich eine Laktose-Intoleranz vorliegt!

Laktose-Intoleranz (Laktose = Milchzucker)

Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Dickdarm-Blähungen und (osmotischer) Durchfall, Reizdarmsyndrom.
Hinweise: Durch Mangel oder vollständiges Fehlen des Enzyms Laktase; Ursachen neben ererbtem Laktasemangel können beispielsweise Magen-Darm-Entzündungen, chronische Darmerkrankungen, Zöliakie bzw. Sprue, Magen(teil)resektionen, Chemotherapie oder Strahlentherapie, Mangelernährung, Alkoholismus sein. Die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist dauerhaft vermindert. - Laktose-Intoleranz kommt oft gleichzeitig mit Fruktosemalabsorption vor.

Saccharose-Intoleranz (Saccharose = Haushaltszucker)

Symptome: Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall, Erbrechen.
Hinweise: Mangel des Enzyms Invertase. Linderbar durch Ersatz von Kristallzucker durch Traubenzucker oder Fruchtzucker.

Sorbit-Intoleranz (Sorbitmalabsorption, Sorbitunverträglichkeit)

Symptome: Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall.
Hinweise: Linderung ist durch Meiden von Sorbit als Zuckeraustauschstoff möglich (auch in Light- und Diabetiker-Produkten). Sorbit wird im Stoffwechsel in Fruktose verstoffwechselt und sollte auch bei Fruktose-Intoleranz gemieden werden.

Spezial-Tabellen: Eiweißreich, Eiweißreich & kohlenhydratarm, Fettreich & kohlenhydratarm, Eiweißreich & kalorienarm, Kalorien-Einsparung U50. kohlenhydrat-, eiweiß und fettärmere Lebensmittel, kohlenhydrat- und fettärmere Lebensmittel, LowFat, LowCarb, LowProt, ZeroFat-Liste, ZeroCarb-Liste, ZeroProt-Liste

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Externe Empfehlungen: Body Mass Index (BMI), Kalorienbedarf, Grundumsatz, Diabetes-Risiko, Labor-Werte, Blutwerte, Diabetes Typ 2.

 

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