Verstopfung – Obstipation

Das Thema „Verstopfung – Obstipation“ wird meist geflissentlich verschwiegen, obwohl es ebenso wie die Themen „Essen“ oder „Sodbrennen“ (über die ja nun sehr viel geschrieben und gesprochen wird) zu den natürlichsten Dingen der Welt gehört.

Es gibt nun aber einige Lebensmittel, einige Medikamente und einige Krankheiten, die eine normale Verdauungsgeschwindigkeit verhindern.

Was können Gründe und Hinweise für eine Verstopfung sein?

Der Stuhl tritt hart und knollig auf. Eine Stuhlentleerung erfolgt nur alle paar Tage. Die Stuhlpassage ist stark verlangsamt (normal etwa 8 bis 24 Stunden). Fast jede Frau und jeder vierte Mann leidet in unseren Breiten zumindest vorübergehend unter einer Stuhlverstopfung.

  • Ballaststoffarme Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Darmkrankheiten
  • Gestörter Mineralstoffhaushalt (Chrom, Magnesium, Kalium, Mangan)
  • Medikamente
  • Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen)
  • Übergewicht mit Viszeralfett (in der Bauchhöhle eingelagertes Fett)
  • Verwachsungen nach Darmoperationen bzw. Operationen im Bauchraum (auch gynäkologische)
  • Vitaminmangel (B-Vitamine, Q10)
  • Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme

Welche Medikamente und sonstige Stoffe begünstigen oder fördern Verstopfung?

Im Prinzip sind dies Medikamente, die etwas im Körper „verlangsamen“ oder „aufhalten“ sollen sowie dem Körper zusätzlich Wasser entziehen:

  • Beruhigungsmittel
  • Blutdrucksenker
  • Entwässerungsmittel (Diuretika)
  • Epilepsiemedimamente
  • Erhöhte Eisenzufuhr
  • Magensäurebinder mit Aluminium
  • Opiumderivate (z. B. Morphium, Kodein)
  • Parkinsonmedikamente
  • Psychopharmaka
  • Schlafmittel
  • u.m.

Leider werden dadurch nicht nur beispielsweise „nervöse Überreaktionen“ aufgehalten, sondern auch ein normales Verdauungstempo.

Im Verdauungskanal wird dem Nahrungsbrei ständig etwas Wasser entzogen. Und wenn die Verdauung manchmal (bei Parkinson) über eine Woche benötigt, um ihre Arbeit „von A bis Z“ zu erledigen, ist zu viel Wasser entzogen worden.

Welche Lebensmittel wirken stopfend?

Prinzipiell sollten alle, die wissen, dass sie zu Verstopfung neigen, eine ausgewogene ballaststoffreiche Ernährung bevorzugen. Ihr Heilpraktiker oder Arzt wird Ihnen ausdrücklich die Lebensmittel nennen, die Sie essen dürfen. Zu meiden sind jedoch auf jeden Fall diese:
  • Bananen
  • Karotten
  • Rotwein
  • Schokolade
  • Schwarzer Tee
  • Spargel (und andere mild entwässernde Lebensmittel)
  • Teigwaren (Nudeln, Gebäck)
  • Weißbrot

Welche Darmkrankheiten führen oft zu Verstofung

  • Addison Krankheit (Unterfunktion der Nebennierenrinde)
  • Dickdarm-Karzinom (nicht selten mit Durchfall im Wechsel wie beim Darmpilz und mit Blutauflagerungen)
  • Morbus Crohn (chronisch-entzündliche Darmerkrankung)
  • Multiple Sklerose (chronisch-entzündliche Degenerationserkrankung des zentralen Nervensystems)
  • Nebenschilddrüsenstörungern
  • Parkinson Krankheit (fortschreitende Nervenkrankheit, Schüttellähmung)
  • u.m.

Was kann man tun?

Bevor abführende Medikamente eingesetzt werden, sollten stuhlfördernde Lebensmittel eingesetzt werden, denn Abführmittel können durch die beschleunigte Darmpassage für übermäßige Ausscheidung von Mineralien sorgen, ohne die „es“ dann kaum noch klappt. Nutzen Sie zunächst diese Lebensmittel:

  • Gewässerte Trocken-Aprikosen
  • Gewässerte Trocken-Feigen
  • Gewässerte Trocken-Pflaumen
  • Frisch gequetschter Leinsamen (mit viel Flüssigkeit)
  • Kleie (mit viel Flüssigkeit)
  • Rhabarber (oxalsäurehaltig!)
  • Rote Bete (oxalsäurehaltig!)
  • Starker schwarzer Kaffee
  • Sauerkraut

Und wenn das nicht genügt, sollten erst milde Verdauungstees eingesetzt werden wie in der Heilpflanzen-Tabelle gelistet.

Bewegung kann sehr förderlich sind für die Verdauung.

Auch Aktiv-Kulturen für den Darm sind eine hilfreiche Unterstützung.

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